Generalkonferenz der IARU Region 1 beendet

Bildlegende: Auf dem Foto sind das neue Exekutivkomitee sowie einige Funktionäre der IARU-R1 abgebildet. Von links nach rechts, vordere Reihe: 9K2DB, OD5RI, 5B4APB, OE3FTA, PB2T, EI5IXB, HB9EYH, ZS4BS. Hintere Reihe: F6BEE, 3V9A, OE3MZC, OM3BH, 5B4AHZ, DL8GM, EA1JAY, G0DUB, HB9SSB, ON6TI.

Gegen unkoordinierte nationale Eingriffe
Vom 19. bis 23. September verhandelten die Delegierten der IARU Region 1 aus 38 Ländern im Parkhotel Schönbrunn in Wien unter anderem über Frequenzzuteilungen und die kommenden Leitlinien für den grenzüberschreitenden Funkverkehr. Denn: Frequenzen halten sich an keine Staatsgrenzen. Wer im Äther sendet, spürt die Konsequenzen unkoordinierter nationaler Eingriffe direkt.

Die Delegierten feilten stundenlang an regulatorischen Rahmenbedingungen. Anträge der Landesverbände wurden intensiv debattiert. Der Österreichische Versuchssenderverband hatte die Funkamateure im historischen Gebäude begrüsst.

Starke Schweizer Delegation
Nun ist die 27. Generalkonferenz vorüber. Bernard HB9ALH, Urs HB9BKT, und Markus HB9GXM vertraten vor Ort für die USKA die Interessen der Schweizer Funkamateure.

Schatzmeisterin: HB9EYH
Auch das neue Exekutivkomitee nahm seine Arbeit auf. Hans Blondeel Timmerman PB2T führt das Gremium als Präsident an. Vera Hardmeier HB9EYH besetzt den Posten der Schatzmeisterin. Zum Team stossen Dennis Green ZS4BS, Achraf Chaabane 3V9A, Ahmad AlHoli 9K2DB, Ana Canizares Bejarano EI5IXB, Joseph Msallam 5B4APB, Markus Großer DL8GM sowie Florian Zwingl OE3FTA.

Internationaler Dachverband
Die International Amateur Radio Union agiert als weltweiter Dachverband von über 160 nationalen Mitgliedsgesellschaften. Sie vertritt die Interessen des Amateurfunks gegenüber Regulierungsbehörden wie der Internationalen Fernmeldeunion ITU. Region 1 umfasst Europa, Afrika, den Nahen Osten sowie Nordasien und setzt sich für Frequenzschutz sowie verlässliche Betriebsbedingungen ein.

Published by HB9HGH

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