Erfolgreiche Notfunk-Tagung in Brütten

Rund 70 Interessierte kamen am Samstag, 10. Oktober 2026, nach Brütten ZH zur EmComm-Tagung der USKA, organisiert zusammen mit der Notfunk-Gruppe Brütten. Die Grussbotschaft überbrachte Martin Kuhn, Gemeinderat und Schulvorstand von Brütten.
Neu war ein zusätzlicher Vortragsblock am Nachmittag. Er richtete sich insbesondere an Nicht-Funkamateure aus regionalen Führungsstäben, Zivilschutz und Feuerwehr, die für die Krisenbewältigung in Notlagen verantwortlich sind.
Notfunk gewinnt an Bedeutung
«Wir freuen uns sehr über das grosse Interesse», sagte USKA-Präsident Bernard Wehrli, HB9ALH. «Notfunk ist ein Thema, das viele beschäftigt, und das tendenziell an Bedeutung gewinnt.»
Am Vormittag ging es für die Funkamateure in die Tiefe: Winlink, das Datennetz AREDN, Sprechfunk in der Ostschweiz und der CB-Funk in der Schweiz. Markus Schleutermann, HB9AZT, referierte über «Kommunikation in ausserordentlichen Lagen». Im Zentrum stand die «letzte Meile» zur Bevölkerung. Gemeint ist die Verbindung zu den Menschen, wenn Strom und Mobilfunk ausfallen. Dafür eignen sich lizenzfreie Geräte wie CB-Funk und PMR446.
Kompaktes Notfunk-Rack
Dazu hat die Notfunk-Gruppe Brütten eine multifunktionale Funkzentrale entwickelt, die Gemeinden als Kommunikations-Backup beschaffen können. Das Notfunk-Rack besteht aus zwei Koffern und lässt sich dadurch leichter transportieren. Es wurde vorgeführt und fand grossen Anklang.
Nach dem Mittagessen wurde es mehr praktisch: Geräte ausprobieren, fachsimpeln, testen. Wer wollte, nahm den Notfunk-Container genauerunter die Lupe. Trotz des eher unfreundlichen Wetters hatten die Teilnehmenden gute Stimmung und die Notfunk-Tagung in Brütten war ein grosser Erfolg.
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Published by HB9HGH
